Optimaler Zeitpunkt

Der Zeitpunkt für ein Facelift ist gekommen, wenn das Äußere nicht mehr diesem Self-Image entspricht. Das kann bereits in jüngeren Jahren der Fall sein, meist erst mit 50, 60 oder noch später.Wenn Sie zum Beispiel aus dem Auto eine Person die Straße überqueren sehen, dann erkennen sie wahrscheinlich keine einzige Falte.

Trotzdem ordnen Sie diese anhand des Gesichts sofort einer ungefähren Altersgruppe zu. Das dabei bewusst oder unbewusst zugrunde liegende Kriterium ist die Proportion des Gesichtes: Die Höhe des Augenbrauenbogens, der Zustand der Wangenpartie, tiefer werdende Nasolabialfalten und vor allem Dingen der verstrichene Unterkieferhalswinkel, der später noch einmal erheblich zum alternden Gesichtsausdruck beiträgt.

facelifting

Die verschiedenen Fasern dieses Gewebes verlieren mit den Jahren einen Teil ihrer Elastizität und somit an Dynamik. In der Folge kommt es zum berühmten Absacken des Gesichts. Das Gesicht wird länger, schwerer und mimische Falten, die sich früher nur beim Lachen, Reden oder Stirnrunzeln abgezeichnet haben, bleiben nun dauerhaft bestehen. Es verliert seine jugendliche Ausstrahlung.

Mit zunehmenden Alter setzt sich bei den meisten Frauen die Erkenntnis durch, dass das Schicksal der Haut nicht allein von Pflegeprodukten abhängt. Eine feuchtigkeitsspendende und nährstoffreiche Creme kann zwar viel beitragen, die feine Oberflächentextur der Haut zu erhalten, doch das was wir allgemein als Alterungsprozess bezeichnen, betrifft nicht nur den Hautmantel des Gesichtes, sondern die darunter liegende Gewebeeinheit, im Wesentlichen bestehend aus Muskulatur, Bindegewebe und Fettgewebe ist genauso mitbetroffen.

Wir Plastische Chirurgen sprechen hier vom sogenannten SMAS, dem subcutanen musculoaponeurotischem System, einer Gewebeeinheit, die den Gesichtszügen wie ein Fundament seinen stützenden Halt verleiht.

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